Jets 2


Fouga CM 170R Magister

 

Modell: Heller und Special Hobby

Extras: Decalbogen von HaHen

 

Zum Original:

Die kleine Französin war der erste in Serie gebaute Trainer mit Strahlantrieb. Die ungewöhnliche Form wählte der Hersteller aufgrund seiner Erfahrungen im Bau von Segelflugzeug. Offensichtlich überzeugte nicht nur das Äußere, so dass die Magister zur Fortgeschrittenen-Ausbildung der Flugschüler nicht nur in Frankreich, sondern auch in Belgien, Finnland, Deutschland, Israel und in kleineren Stückzahlen in zig weiteren Ländern eingesetzt wurde.

Bei der Deutschen Luftwaffe und Marine kamen auch in Lizenz von Messerschmitt und Heinkel – die s.g. Flugzeug Union Süd – gebaute Maschinen zum Einsatz. In den Flugzeugführerschulen im Süden der Republik setzte man sie neben den Kolbenmotor-getriebenen Trainigsflugzeugen ein. Diese waren i.d.R. gelb lackiert, um zu signalisieren: „passt auf, hier teilt sich ein Flugschüler mit Euch den Luftraum“. Somit gab es vereinzelt auch ganz in gelb lackierte Magister. Der größte Teil flog allerdings „naturmetall“ und später bekamen alle Maschinen den bekannten Tarnanstrich, wie alle damaligen Flieger.

In Israel wurden die installierbaren MG´s im Bug, neben kleinkaliebrigen Bomben und Raketen, übrigens nicht nur zu Trainingszwecken eingesetzt. Den arabischen Nachbarn wird dieses Muster somit nicht unbedingt in guter Erinnerung geblieben sein.

 

Zum Modell:

Die Luftwaffen Magister sind von Heller, die vom MFG 2 von Special Hobby. Mittlerweile gibt es das Muster auch von Airfix. Mit den neuen kann der Heller-Bausatz natürlich nicht mithalten, mit etwas Mehraufwand, sind die kleinen „alten“ aber absolut noch ok. Es passte alles gut zusammen und selbst die Decals waren noch brauchbar. Die tschechische Magister ist dagegen viel detaillierter, selbst im Cockpit findet man zig Teile. Somit ist der Bau etwas aufwändiger. Viele Teile musste ich aber nacharbeiten, da minimalster Versatz und Grad erkennbar war. Die Verkabelung der Instrumente – und der Funkausrüstung - ist von außen auch bei den Modellen gut sichtbar, so dass hier einiges aus dünnen Drähten nachgebildet worden ist. Die Heller Magister kommen ohne Ballast im Bug aus, die von Special Hobby aber nicht, so dass ich nach der Fahrwerk-Montage endlich mal wieder einen s.g. Tailsitter gebaut hatte, ….

Die Decals kommen von HaHen, da ich Depp den „Spar-Bausatz“ in Lingen auf der EME erbeutet hatte ohne zu beachten, dass die in einem weißen, neutralen Karton verpackten eben nur den Bausatz beinhalten.

 

Die Magister von Heller sind klasse, besonders für (Wieder-)Anfänger oder mal zwischendurch. Der von Special Hobby ist für gehobene Ansprüche und aufgrund der vielen kleinen Teilen eher was für Fortgeschrittene, so wie das Original.

 

 

 


Canadair Cl-13 B Sabre Mk.6

Dargestellt ist eine Maschine des Jg 72, 1. Staffel bei der Landung auf einer Autobahn im Jahr 1960.

Modell ist von Italeri ,Maßstab 1:48.

Es gab einige Ungenauigkeiten auszumerzen, aber das hat der Erbauer  Michael Rauer gut ausmerzen können


A4-E Skyhawk

Hier wurde eine Maschine aus dem Top Gun-Film von 1986 nachgebaut. Es ist der Hasegawa-bausatz , verfeinert mit Zurüstteilen  von Aires. Maßstab ist 1:48 , gebaut von Lars Kolweyh


F/A-18C Hornet

Dargestellt ist eine in Kandahar stationierte Maschine der USMC Sqn VMFA -232 des Jahres 2010.

Der Bausatz stammt von Hasegawa, ist aber noch von diversen Zurüstteilen verfeinert wurden, wie z.b. Aires, Eduard,Reskit und MK.1 Design. Die Schubdüsen sind im 3D-Druckverfahren entstanden und sehen großartig aus.

Die Decals stammen von Twobobs und Flying Leathernecks Decals.

Maßstab ist wie immer 1:48

 

Gebaut von Lars Kolweyh