Jets
In unserem Club sind viele erstklassige Modellbauer , die sich mit den etwas moderneren Flugzeugbau auseinandersetzen:
Ingo Degenhardt ,Lars Kolweyh, Michael Wohltmann,
Dieter Wiegmann , Dennis Lange, Peter Born, Jens Witt-Fiebig...
Der Maßstab variiert von 1:32 bis 1:144 , es wird großer Aufwand mit diversen Zurüstteilen betrieben .
Dassault Mirage III V02
Modelsvit 1:72
Der schnellste VTOL Jet aller Zeiten?
Zum Original:
In den frühen 60ziger Jahren haben alle großen Luftfahrtnationen zum Thema Senkrechtstart einige Prototypen in Planung, weil man der Auffassung war, das große Flughäfen und zentrale Ballung von vielen Flugzeugen an einem Ort im Falle eines Atomschlags eher suboptimal ist. Daher gab es die Überlegung dezentraler kleiner Basen und zusätzlich konnte man auf lange Landebahnen verzichten. Auch für den Betrieb auf Flugzeugträgern boten Senkrechtstarter natürlich Vorteile.
Frankreich hatte mit der Dassault Mirage ein sehr erfolgreichen Jet entwickelt, der weltweit Exporterfolge feierte. Dieser Jet hat dann auch einige interessante Weiterentwicklungen erhalten und es wurden auch Konzepte verfolgt, die es leider nicht in die Serienreife geschafft haben, wie zum Beispiel die Mirage mit Schwenkflügeln.
Nun aber mal zum Thema VTOL zurück: Die Mirage III V ( V steht für Vertical) wurde aufgrund einer Natoforderung für einen Senkrechtstarter mit Überschallgeschwindigkeit entwickelt. Es gab noch 3 andere Teilnehmer: die Fokker Republic D.24,die Bac 584,und die Hawker Siddeley P.1154.
Als ersten Versuch für ein VTOL wurde schon im Vorfeld der Natoanforderung die Balzac V von Dassault entwickelt, daraus wurde die V01 weiterentwickelt. Die Maschine hatte ein Snecma TF-104 Triebwerk und 8 Hubdüsen des Typs Rolls Royce RB.162, die am Mittelrumpf angeordnet waren. Die Prototypen waren dabei größer und schwerer als die normale Mirage III, sie gelten als Zwischenschritt zur Mirage F1. Die Mirage V01 wurde dann durchaus erfolgreich getestet, aber das Triebwerk galt als zu schwach, daraufhin wurde die V02 mit dem stärkeren Snecma TF-106 ausgestattet. Der Erstflug fand im Juni 1966 statt und man erreichte 1,32 Mach bei Testflügen. Die allerschnellste Geschwindigkeit mit der V02 wurde mit Mach 2,04 gemessen, wobei allerdings dabei etwas geschummelt wurde, Die schweren Hubdüsen waren bei dem Flug ausgebaut wurden und das Flugzeug ist konventionell gestartet. Nach einigen Testflügen kam die Maschine im November 1966 ins Trudeln und stürzte ab. Dies führte im Endeffekt auch zum Ende der weiteren Entwicklung von Senkrechtstartern bei Dassault. Auch die Natoforderung eines Überschall-VTOL Flugzeugs wurde ergebnislos abgeschlossen. Als "Nebenprodukt" ist die Bae Harrier entstanden.
Zum Modell:
Das Modell hatte ich irgendwann mal gekauft, als ich das Original der V01 im Museum gesehen hatte und ich diese bauen wollte. Ich hatte da allerdings nicht realisiert, das ich den Nachfolger gekauft hatte, shit happens!! Dann folgte ein Modellbauwettbewerb im Flugzeugforum, wo es um Versuchsflugzeuge geht. Für diesen Zweck kramte ich den Karton nach oben. Auf den ersten Blick sieht der Bausatz recht detailliert aus und wird aus mehr als 200 Teilen zusammengesetzt. Der Bausatz ist einer der älteren Modelsvit-Bausätzen , also Short Run, die Passgenaugigkeit hat Luft nach oben. Dafür ist die Oberfläche gut graviert aber Nieten fehlten, die ich nachgerüstet habe. Das Cockpit wurde ausgetauscht mit Teilen vom Mirage III Cockpit von Kelic und der Schleudersitz stammt auch aus der Restekiste, Ursprung unklar. Der Bau lief ungefähr so: zusammensetzen, schleifen, grundieren, ärgern, schleifen, grundieren.... Auf diese Weise hab ich etwa ein halbes Jahr an dem Modell verbracht mit einigen langen Null Bock-Phasen. Letztendlich war der Bau irgendwann abgeschlossen, auch wenn es teilweise leider nicht so gut wie erhofft wurde, bin ich ganz zufrieden . Lackiert wurde mit Extreme Metal AK Farben, die hervorragend zu verarbeiten sind. Genutzt wurden die Alutöne in verschiedenen Nuancen. Die Panellines wurden nicht mit Panelliner , sondern Bleistift nachgezogen, da der White Spirit die Lackierung angriff. Auch die Decals schwankten von perfekt zu bearbeiten bis zum Zerbröseln in hundert Teile. Zum Glück gab es ein paar Ersatzabziehbilder.
Auf Alterung wurde verzichtet , da die Maschine ja nicht mal ein halbes Jahr alt wurde.
Jetzt viel Spaß mit den Bildern:
Gebaut von Michael Wohltmann
Doublefeature Tornado IDS und ECR
1:48
von Italeri
gebaut von Lars Kolweyh
Fiat G 91 R1/3/4 ,,Gina,,
Saab JA-37 Viggen
Red Wing 10, Uppsala 2003
Special Hobby 1:72
Die Viggen ist der Nachfolger der Saab Draken und absolvierte seinen Erstflug im Jahre 1967. Zunächst als Abfangjäger entwickelt, übernahm sie alsbald auch Aufgaben als Trainer und Aufklärungsflugzeug. Nach Modernisierungsphase ( stärkere Triebwerke) war sie dann auch als Allwetterjagdflugzeug im Einsatz. Der Jet konnte hatte eine maximale Reichweite von 2000km und eine Höchstgeschwindigkeit von2145KM/h .
Die Maschine kann von improvisierten, kurzen Landebahnen gestartet werden, da im kalten Krieg viele schwedische Landebahn irgendwo im Wald lagen, damit der Ivan sie nicht orten konnte. Der Jet war seinerzeit sehr modern, mit der bestentwickelten Avionik. Aufgrund politischer Entscheidungen wurde die Viggen nie importiert und nur von den Schweden genutzt, obwohl Länder wie Indien oder Japan durchaus Interesse zeigten.
Zum Modell:
Der Bausatz ist einer der moderneren von Special Hobby und ist durchweg gut baubar. Er ist recht detailliert und benötigt kaum Schleifarbeit. Lediglich die Pitot-rohre sind After Market. Die Lackierung erfolgte mit verschiedenen Light Grey Mischungen, mal heller, mal dunkler, um den gewünschten Effekt der Oberfläche zu erhalten, die der Alterung der Originalmaschine entsprach. Zu empfehlen ist das Buch von Duke Hawkins von HMH-puplications (danke fürs leihen, Jens ) für genaue Recherche. Die Decals waren recht umfangreich und gut zu verarbeiten. Für die Viggen ist auch ein Set mit Bodengerätschaften von Gecko Heavy Industries angekündigt, dann werde ich noch ein Diorama bauen, wenn ich alles zusammen habe.
Gebaut von Michael Wohltmann
F/A-18E Super Hornet
Bausatz : Revell
Maßstab 1:32
Zubehör : Eduard
Bemalt mit Real Colors von AK
Der Bau der neuen Bausatzform bereitete einige Probleme, das Video dazu wird hier noch verlinkt.
Gebaut von Dennis Lange (Delan)
Dassault Mirage III C
Bausatz von Eduard, der Maßstab ist 1:48.
Zubehör : Aussenlasten Eduard Brassin, Reskit Triebwerk
Decals von Bernadecals
Platte aus Nussbaumechtholzfurnier mit eingelassenen Birkenfurnier und Beton aus AK Concrete.
Gebaut von Lars Kolweyh
Saab-Wartungs-Hangar
An anderer Stelle hatte ich ja schon die beiden Flieger und das Ground Supportset von Gecko Heavy Industries besprochen. Das alles sah etwas abstrakt nebeneinander aus, daher kam mir die Idee zu einem fiktiven Wartungshangar, angelehnt an Originalphotos. Ich hatte noch einen recht großen Sockel liegen, an dem ich zunächst 2 Wände aus Balsaholz hochzog. Der Boden wurde mit AK Concrete betoniert und mit der Airbrush gealtert. Die Wände erhielten Texturen von Scale Model Scenery oder Bemalung mit der Airbrush. Um es etwas 3dimensionaler zu machen, wurden Belüftungsschächte und Rohre verlegt. An der Decke wurde mit Led-Streifen eine Beleuchtung angebracht, die leider nicht sehr hell ist.
Dann konnte die Gestaltung beginnen: die Flugzeuge und Wartungsfahrzeuge wurden platziert und nach Vorbildphotos miteinander in Szene gesetzt. In der Restekiste schlummerte noch so einiges an Zubehör und Werkzeug, was dann auch platziert wurde. In der Hangarecke hängen auch ein paar Pinups, wie halt in jeder normalen Werkstatt. Der Bau hat viel Spaß gemacht, ich liebe es Werkstätten zu bauen !!
Michael Wohltmann
Seahawk MK.100/101 und Seahawk FGA MK.6
Der Bausatz über den ich berichten möchte ist die ,, Seahawk,, in zwei Versionen, in der deutschen vom MFG 2 und in einer britischen ,, Royal Navy,,Version!
Gebaut von Peter Born
Saab J-29 Tunnan und Saab J-35 F Draken+Bodengerät
1:72
Es ist eigentlich schon lange her ,aber vor 2 Jahren waren wir in Südschweden zum Urlaub, da hatte ich die Möglichkeit mir einige der Saab-maschinen im Museum mal etwas genauer anzusehen und die Motivation stieg mal die eine oder andere zu bauen. Wie es der Zufall so wollte, lag der passende Bausatz zur Tunnan auch im Museumsshop für günstiges Geld bereit und wurde sogleich gekauft. Zurück in der Heimat passierte dann lange erstmal gar nix, bis ich auf einer Ausstellung den Zubehörhersteller Alex Geckoah von
https://www.geckoheavyindustriesmodels.de/
traf. Der hatte einen tollen Bausatz mit Bodengerät zur Draken im Angebot, das ich mir dann auch kaufte. Nun fehlte mir noch die Draken, die mir Kumpel Markus dann irgendwo günstig mitbestellte. Nun hatte ich einen Plan : die beiden Saabs mit dem Bodengerät in einem Hangardiorama.
Das ist noch Zukunftsmusik, aber die Hauptdarsteller sind schon mal bereit.
Saab J-29 Tunnan:
Geschichte:
Die Saab J29 Tunnan war der erste Strahljäger aus schwedischer Produktion mit gepfeilten Tragflächen. Die Ingenieure von Saab konnten bei der Konstruktion auf die Erfahrungen der deutschen Luftfahrtindustrie zurückgreifen. Wie man in den Besitz der entsprechenden Dokumente gekommen ist kann heute wohl niemand mehr so genau sagen. Der Erstflug der Saab J29 fand am 1. September 1948 statt, mit einem britischen Testpiloten am Steuerknüppel. Drei Jahre später, am 10. Mai 1951, wurde die erste von insgesamt 665 Serienmaschinen ausgeliefert. Angetrieben wurde die Saab 29 von einem britischen De Havilland Ghost Triebwerk, die ersten Versionen hatten noch keinen Nachbrenner eingebaut. Dieser wurde erst mit der Version J29F im Jahre 1955 eingeführt. Die erste Serienversion war die J29A, von der 224 Maschinen gebaut wurden. Sie wurde ausschließlich als Jäger verwendet. Die J29B hingegen wurde auch in der Rolle als Jagdbomber eingesetzt. Gegenüber der –A verfügte die –B über mehr Treibstoffkapazität und konnte auch Zusatztanks mit sich führen. 361 Stück wurden zwischen 1953 und 1955 gebaut. Quelle : Modelversium
Zum Modell:
Der Bausatz stammt von Tarangus wirkt auf den ersten Blick recht einfach , hat im Grunde aber alles wichtige dabei. Ich hab nur das Cockpitset von Maestro dazu genommen und die Leiter.
Zunächst hab ich alles vernietet, was dann später in der Naturmetallbemalung gut zu sehen war. Der Bau lief problemlos alles passte gut zusammen. Die Bemalung wurde mit Vallejo-metalic-Farben in verschiedenen Alunuancen gespritzt.
Die Decals waren nicht so zahlreich und auch schnell verarbeitet. Fazit: schneller Bausatz für zwischendurch, der Welten besser als Heller und Matchbox ist.
Saab J-35 F Draken
Geschichte
Die Draken wurde ab dem Jahr 1948 zur Ablösung der Tunnan und Lansen entwickelt. Das Flugzeug mit dem ikonischen Deltaflügel hatte dann seinen Erstflug im Jahre 1955. Es war das erste in Europa entwickelte Überschallflugzeug, auch das erste , was im Horizentalflug Mach 2 erreichte. Die Maschine diente ursprünglich als Abfangjäger, wurde später dann als Aufklärer, Trainer und Jagdflugzeug genutzt. Es wurden ca. 600 für die Flygvapnet produziert. Es gab einige andere europäische Nutzer wie Österreich und Dänemark. Die Draken wurde bis 1974 produziert und bis 2005 militärisch genutzt, es fliegen noch wenige zivile Draken.
Zum Modell:
Der Bausatz stammt von Hasegawa und stellt die beste Bauoption in diesem Maßstab da. Verfeinert durch ein Maestrocockpit und das PE-Set von Eduard hat man alles, was man für ein detailliertes Modell so braucht. die Passgenauigkeit ist sehr gut und der Bausatz sehr durchdacht, auch das PE-set wertet das Modell sinnvoll auf, besonders die bemalten Cockpitteile würde man selbst nie so gut hinbekommen. Die Tarnung besteht aus den Farben Olive Drab Base Mig0926 und Vallejo USN Sea Blue 71.295 auf der Oberseite, die ich Freihand mit der Airbrush auftrug. Die Unterseite besteht aus den Farben Neutral Grey von Tamiya und Silber von Vallejo Metal Color. Ich habe nur minimal gealtert. Die Decals waren gut zu verarbeiten.
Das Draken Ground Support set:
Die Teile sind in Resin gegossen und qualitativ ganz in Ordnung( neue Sets sollen in 3D-Druck entstehen) . Es muss halt einiges versäubert werden und manches ist vereinfacht
dargestellt. Das
Set besteht aus 12 unterschiedlichen Teilen, die übersichtlich jeweils in 12 Beutelchen untergebracht waren. Im Set enthalten sind der Mercedes Benz MB319, der speziell umgebaut ist für
elektronische Tests an der Draken.
Weiter enthalten sind:
Start/Ground Power Unit "Kraftvagn 745B
HydraulicTest Einheit 402 MT
Electric Power Unit 802 "Humlan"
Munitionswagen, Schleppstange, Druckluft- und Sauerstoffwagen, Ölfasswagen, Munitionskisten und Jacks .
Die Leitern stammen aus dem Angebot von Maestro Models, die auch viele Sachen speziell für schwedische Flieger hat.
Schläuche und Kabel sind dabei, aber noch nicht verbaut, da warte ich bis das Diorama soweit ist. Die Decals hätten gerne etwas umfangreicher sein können, ich habe mit ein paar Decals aus der
Restekiste improvisiert.
Gebaut von Michael Wohltmann, stay tuned!!
Messerschmitt Me 262 A-1/U4
Bausatz stammt von Trimaster, ist uralt
Maßstab 1:48
gebaut von Michael Rauer
Dassault Mirage IIIC und Mig 21MF
Beide sind im Maßstab 1:48 und die Modelle stammen von Eduard. Die Mirage ist im israelischen Tarnkleid abgebildet und die Mig hat einen ägyptischen Ursprung.
Großartig gebaut von Ingo Degenhardt
Douglas A-4E Skyhawk
Bausatz stammt von Hasegawa, es wurde ein Detailset von Aires verbaut für Cockpit, Fahrwerkschächte, Wartungsklappen und Luftbremsen. PE und neue Räder stammen von Eduard.
Maßstab ist 1:48
Erbauer: Lars Kolweyh
Diverse Jet-modelle von Dominic Abbasi
Unser derzeit jüngstes Mitglied Dominik präsentiert hier einige seiner Werke, alle im Maßstab 1:72.
Zu sehen ist der Eurofighter von Revell , die F-4 Phantom "Jolly Rogers " von Revell, die F-16I Sufa von Kinetic und die Revell Suchoi SU-34 .
Eurofighter
Das Modell stammt von Michael Rauer und stellt eine Maschine der JG73 S dar . Der Maßstab ist 1:48 und der Bausatz ist von Italeri.
Republic F-84F Thunderstreak
Zum Original: Republic F-84F Thunderstreak, 1. Staffel JaboG 33 um 1961
Die F-84F, auch die Gußeiserne genannt, gehörte mit zur Erstausstattung der Bundeswehr und wurde als Jagdbomber eingesetzt. Neben den vier MG´s im Bug und zwei in den Flächenwurzeln (oft ausgebaut) konnte sie ca. drei Tonnen Bomben und Raketen mitschleppen. Mit der Thunderstreak begann die s.g. „Atomare Teilhabe“: unter amerikanischer Einlagerung, Bewachung und Gesamtverantwortung wurden die Sonderwaffen – in diesem Falle die Mk.7 – an deutschen F-84F montiert und konnten dann zum Einsatz gebracht werden. Jeder Pilot kannte sein Ziel und den Weg dorthin auswendig und die Waffe wurde im Schleuderwurf ausgelöst: nach dem Tiefanflug wurde vor dem Ziel steil hoch gezogen, die Bombe halbautomatisch ausgelöst, welche dann im Parabelflug weiter flog, um nach dem Scheitelpunkt dann auf das Ziel zuzustürzen, während sich die F-84F im Tiefflug wieder asap davon machte. Soweit die Theorie. Mit Übungsbomben wurde dies geübt und auch der Flug mit asymmetrischer Beladung mit nur einem Tank.
In Naturmetall-Alu wurden die Thunderstreaks ausgeliefert, noch mit USAF-Schriftzügen. Einige sind auch auf einem Flugzeugträger über den großen Teich gekommen und in Lemwerder dann überholt und flugklar gemacht worden. Von dort ging es in die Einsatzgeschwader. Die Ausbildung erfolgte in den USA, eine doppelsitzige Trainerversion hat es nicht gegeben. Die F-104G Starfighter löste die F-84F Tunderstreak dann ab, wobei die F-84F übrigens eine fast höhere Absturzrate aufzuweisen hatte.
Das Modell: 1/72 Revell mit Zurüstteilen von Airwaves (Ätzteile Sitz, Cockpit, Fahrwerk), Valom (Bombe Mark 7), Aires (MG-Schacht) und dem Bugfahrwerk aus Aluguss von einem unbekannten Hersteller, Raketen aus der Restekiste
Der Bausatz ist nicht mehr ganz frisch. Auf meiner Bauanleitung steht 1998 und dürfte noch einiges älter sein. Da es ordentlich Sachen zum Nachrüsten gibt, siehe oben, mir der Flugzeugtyp gefällt und Trüffi meinte, bau doch ´ne blanke ohne Tarnung, ist es also diese Version geworden. Mit den Zubehörteilen sind also die entsprechenden Bereiche nachgebildet worden. Zum Teil waren diese in dem Bausatz gar nicht vorhanden. Der MG-Schacht gehört eigentlich zur F-84G Thunderjet, ließ sich aber einigermaßen anpassen. Die Fahrwerksschächte sind mit den Äztteilen ausgekleidet worden und das Schubrohr habe ich aus einem Stück Trinkhalm nachgebildet. Das Staurohr saß bei den JaboG`s an der Tragfläche und war im ersten Leben eine Nähnadel. Auch sollte unbedingt ausreichend Ballast in den Bug, selbst der Bauplan weist darauf hin. Der weitere Zusammenbau ist kein Problem, zu spachteln gab es nur vereinzelt.
Gebrusht habe ich mit Alclad-Farben und die wieder mal wirklich guten Decals dann mit selbst gemischtem Seidenmatt-Lack von Revell versiegelt. Der Vorbesitzer, die US Air Force, sollte noch erkennbar sein. Am Bug scheint dieser Schriftzug, am Heck die Serialnr. sowie die s.g. Buzz-Nr. noch grad so eben durch. Diese Decals stammen aus der Restekiste und sind nach dem Überzug mit Klarlack, ganz dünn mit Alu übernebelt worden. Da Ergebnis finde ich ganz ok.
Da man sich unter „Sonderwaffe“ nur vage etwas vorstellen konnte, habe ich mir eine aus einem niederländischen Onlinehandel bestellt – zollfrei ohne Probleme per Post! - und neben die F-84F gestellt. Der kleine Bausatz von Valom ist klasse, der Transportwagen liegt mit bei und mit etwas Sorgfalt bekommt man seine eigene A-Bombe unter oder vor die F-84F gestellt.
Jens Witt-Fiebig
Convair B58B
A prototype B-58B was ordered (S/N 60-1109), but the entire project was canceled before construction began.
Scratchbuild By Max Olivier
Scale 1:48
Gloster Meteor F MK.3 und Gloster Meteor F MK.8
Beide Modelle wurden simultan gebaut, die MK.3 stammt von Dragon und ist aus den frühen 90 Jahren, aber sehr passgenau, ausreichend detailliert und erhält schon ein paar Ätzteile. Die gezeigte Maschine stammt von 1948 und gehörte dem 500. Squadron an, stationiert in West Malling.
Die MK.8 stammt aus dem Hause CMK und wurde noch mit einem Triebwerksset auch von CMK aufgepeppt. Der Bausatz ist halt Short Run , aber stellt einen auch nicht vor unlösbare Aufgaben. Diese Maschine soll irgendwann noch ein Wartungsdiorama erhalten.
Hobby Boss Me 163 Komet in 1/72 scale.
Built oob with opened canopy and some minor details added to the
cockpit.
Build by Thore Miessen
Sud Avation Vatuor IIN "Cyrano Radar"
Centre dÈssais en Vol-Flight Test Centre Bretigny sur Orge, France 1990
Bausatz von Special Hobby
1: 72
Out of Box
Build by Michael Wohltmann
Guter Short Run Bausatz, teilweise etwas tricky. Extraklasse Abziehbilder!!
MIG-21 MF
Im Rahmen eines Dioramaprojektes entstand diese Mig 21 Mf, der Bausatz ist der aktuelle von Eduard, der sich fast von alleine baute. Großartige Passgenauigkeit, tolle Details.
Der Bausatz war für mich ein Testballon, in dem ich verschiedene Produkte/ Techniken wie Airbrush, Metallicpaste und Metallicpulver ausprobierte. Es kann sein daß die "905" ganz anders aussieht, es sind Decals einer Mig 17, da ich für eine naturmetallene keine passenden da hatte, ist aber für das Diorama nicht ausschlaggebend. Der Maßstab ist natürlich 1:72.
Erbauer Michael Wohltmann
Short SC.1
Bausatz Main Track Models
Scale 1:72
Erbauer Michael Wohltmann
Die Idee, dieses Modell endlich mal fertig zu bauen ist einem Wettbewerb im Flugzeugforum zu verdanken, der sich um Versuchsflugzeuge dreht.
Bausatz enthält nur wenige Teile aus Resin und benötigte einiges an Nacharbeit, das Cockpit entstand aus Plastik und PE-Teil-Resten . Die Detailierung ist auch nicht die beste, hab versucht, das Beste rauszuholen .
Rockwell/Boeing B-1B Lancer oder „The Bone“
85-0073 “Dark Knight”, 9th Bomb Squadron Dyess Air Force Base, USAF
Model: 1/144 von Panda Models
Decals: Caracal Models, Bogen CD14403
Extra: Einstiegsleiter-Details, Wirbelbleche und Antennen am Heck, Abdeckungen an den Lufteinläufen und Triebwerksauslässen sind im Eigenbau entstanden (scratch)
Bemalung: Dark Gunship Grey FS36081, Revell Nr. 72 mit der Airbrush
Gebaut von Jens Witt-Fiebig
Lockheed F 104 Starfighter
Der Starfighter ist sicher eines der berühmtesten Militärflugzeuge der Welt und reiht sich mit der MiG-21, der F-86 Sabre und der Bf 109, der Spitfire, der Mustang usw. ein. Nicht ganz unumstritten überzeugte die F-104 aber durch ihre Leistungen und half der europäischen Nachkriegs-Luftfahrtindustrie ordentlich auf die Beine. „Final Assembly Lines“ (Endmontagelinien) entstanden in den Niederlanden, in Belgien, Italien und natürlich Deutschland – selbst die Japaner bauten die F-104 zusammen. Alles Weitere gibt es in zig Büchern nachzulesen.
Auf meiner Montagelinie entstanden zwei von Revell und einer von Hasegawa. Qualitativ sind beide gleich um nicht zu sagen fast identisch, wobei der Japaner aber etwas detaillierter ist, z.B. beim Fahrwerk. Der Zusammenbau bereitet keine Probleme. Bei den Tragflächen und den Fahrwerksklappen sollte man es genau nehmen und öfters mal abgleichen, wie immer VOR dem endgültigen Verkleben (mach ich nächstes Mal auch ;-)
Der Zubehörmarkt bietet umfangreiche Ergänzungen zu den Modellen. So nutzte ich Gurtzeug von Reheat Models, die Bordkanone M61 stammt von Masters, die Einstiegsleiter und ein Großteil der Decals von Daco Products – absolut empfehlenswert – und die Luft-Boden Rakete AS 30 ist von PJ Productions.
Als Marinierter musste es natürlich eine F-104G von den Marinefliegern werden. Und da die Decalbögen alles für das Kunstflugteam „Vikings“ des MFG 2 dabei hatten, BMC-Trüffi noch eine F-104 von Revell über hatte (Danke Patrick nochmals!) entstanden zwei. Die 26+63 ist die von Hasegawa und zufällig die zweite Maschine des Vikings Duo´s. Es gab tatsächlich welche mit grauem Radom und auch welche mit den Störkörper-Werfern am Heck, diese habe ich übrigens selbst gebaut. Allerdings wird die +63 so wohl nicht geflogen sein, egal. Die 26+72 ist tatsächlich so zum Ende Ihrer Dienstzeit geflogen und heute noch im Museum, in Speyer glaub ich, zu bestaunen.
Bei dem Jagdbombergeschwader 34 „Allgäu“ im bayrischen Memmingen flog der Starfighter im Norm 86 Anstrich. Ich nutze die Farben von Xtra Colour, die sind nämlich hochglänzend und sparen so einen Lackierdurchgang. Alle drei sind mit der Airbrush lackiert. Der Bayer bekam noch eine Mk. 82 Sprengbombe aus der Brassin-Reihe von Eduard und einen Kutscher (Piloten) aus der Restekiste.
Bei einer Bastel-Session entstand die Grundplatte. Ich wollte mal was mit Schnee machen und nutzte eine Kunstschnee-Paste aus dem Bastelladen. Diese ist wasserbasiert und ließ sich mit einem groben Pinsel einfach auftragen. Und so, schwupps, hält seitdem ein Schneemann Wache. Die Abstellfläche ist der Karton des Bilderrahmens und der Rollweg ist aus einem Stück Schmirgelpapier entstanden. Die gelben Rollwegmarkierungen habe ich mit Tusche aufgebracht. Zwei Leuchtdioden als Begrenzungsleuchten, fertig.
Ich jetzt auch, viel Spaß beim Betrachten der Bilder!
Hobby Boss CL-13B Sabre Mk 6, Federal German Airforce, JG 71 Richthofen, Alhorn Airbase 1961.
I only added a few scratchbuilt details to the cockpit and replaced the windshield with a homemade one I made from a piece of acetate.
An absolutely lovely little kit - highly recommended!
Build by Thore Miessen
Jaguars in british Service
Es gibt 3 Neuzugänge in meiner Vitrine: da ich diverse Jaguarbausätze noch ungebaut liegen hatte und auf der letzten EME noch ordentlich Zubehör abgestaubt habe, hatte ich mich entschlossen, damit endlich mal loszulegen.
Fangen wir mal oben an:
Sepecat Jaguar T MK.2
in den Farben der "Empire Test Pilots School"
Modell ist der Hasegawa-Bausatz mit den Orginal-Decals
Zubehör Master-Staurohr und Neomega-Cockpit
Sepecat Jaguar Gr1A "Johny Fartpants"
in der Wüstentarnung aus dem ersten Golfkrieg 1991
Bausatz stammt von Revell ,Decals von Modell Alliance, Staurohr von Master ,PE Eduard
Sepecat Jaguar Gr3A
in speziellem Arctic- Schema für Einsätze nahe dem Polarkreis, Norwegen
Bausatz ist auch von Revell, das Cockpit ist von Neomega, das Staurohr von Master, die Decals stammen von Modell Alliance. Die Avionik-Bay ist scratch gebaut.Die Leiter ist von Flightpath
Die Bewaffnung stammt zumeist aus dem Flightpath-Set
Es folgt demnächst noch eine französische Sonderbemalung, stay tuned ......
Grumman F-14 A Tomcat
"Free Lancers " VF-21 US Navy
Das Model stammt von Hasegawa und ist bis auf die Aires-Schleudersitze ( die mit dem Piloten drauf ) out of Box. Der Bau lief aufgrund der Paßgenauigkeit problemlos . Das Model sollte in Startbereitschaft gezeigt werden, um das Italeri-flugdeck sinnvoll zu nutzen, da die Möglichkeit am Hasegawa-Bausatz besteht die Vorflügel ausgefahren darzustellen und auch das Bugfahrwerk in richtiger Stellung beiliegt. Bemalt wurde das Model mit Ammo Mig FS 36440 nach Preshading und gealtert mit dem Ammo Mig Panellineset für graue Oberflächen.
Maßstab natürlich 1:72 .
Erbauer Michael Wohltmann
PM Model Focke-Wulf Ta 183 Huckebein
Maßstab 1:72, aus dem Kasten gebaut mit gescratchtem Cockpit, Fahrwerksschächten, ETCs und anderem Zeug.
Erbauer : Thore Mießen
IAI KFIR C2
Maßstab 1:72
Bausatz AMK
out of box
Erbauer Michael Wohltmann
Der Bausatz ist sicherlich die erste Wahl um diesen Jet im Sammlermaßstab zu bauen, die Details und die Paßgenauigkeit waren super. Lediglich die Kanzel machte ein paar Probleme . Es gibt 5 Decalvarianten, sogar eine amerikanische läßt sich bauen . Meine stellt eine israelische im Rüststand von 1979, stationiert auf dem Flugplatz Tajeset dar.
Royal Air Force Tornados
1. BAe /Panavia Tornado F.3 Ze 159 SQN 111
Special Scheme 2002
Bausatz Hasegawa mit Zurüstset Flightpath
Decals von Xtradecal
Figuren und Zubehör von Italeri und Hasegawa
2.Tornado GR.4 ZD708 SQN 31
Bausatz Revell mit Zurüstset Aires und Ätzteilen von Eduard
Decals von Xtradecal
Erbauer Michael Wohltmann
T-2 C Buckeye
Bausatz : Wolfpack ,oob
Maßstab 1:72
Erbauer Michael Wohltmann
Dassault Super Etendard " Arctic Tigers"
Bausatz Academy ,PE-Satz Eduard ,Decals Syhart
Maßstab 1:72
Erbauer Michael Wohltmann
"Phantombild" und Sonderlackierung zur Ausmusterung in Wittmund
Modelle Lars Kolweyh und Dieter Wiegmann
Northrop F-5 Sundowners
Revell Testshot
Maßstab 1:48
Erbauer Dieter Wiegmann