Mit dem FKLW zu den Flying Legends ins Siegerland
Am 18.04.2026 war es soweit. Ich hatte die Gelegenheit, mit dem FKLW (Freundeskreis Luftwaffe) an einer Fahrt zu den Flying Legends auf dem Flugplatz Siegerland teilzunehmen. Um 11.00 Uhr wurden wir von der Pilotin Antonia Schuhmann empfangen. Nach einer kurzen Einweisung betraten wir den Hangar. Dort wurden wir von den Piloten Georg Raab (CEO der Flying Legends GmbH), Sebastian Iffland, Bernhard Diehl, Jan Diehl, Sebastian Iffland und David Friedrich empfangen. Nach einigen persönlichen Gesprächen ging es aufs Vorfeld. Dort standen die Exponate: F4U-5 Corsair, T6 Harvard MK4, Mustang P51-D und die Spitfire MK IX MH415. Alle in Originalzustand.
Jedes der Flugzeuge hat seine eigene Geschichte. Herausstechend ist da die Spitfire mit der Kennung MH415. Das Flugzeug hatte nach dem WW II mehrere Besitzer.
„MH415 feierte später ihr Filmdebüt in dem epischen Kriegsfilm The Longest Day (1962).
Im Jahr 1966 wurde sie von Group Captain H. Mahaddie für den Filmklassiker The Battle of Britain (1968) erworben. Im Film stellt MH415 eine ganze Reihe von Spitfires dar: N3312/AI-C, N3311/CD-B,
N3321/AI-M, N2210/CD-A, N3310/AI-A, N3322/AI/N, N3319/DO-K und N3314/AI-E. Nach den Dreharbeiten erwarb Chefstuntpilot Wilson „Connie“ Edwards die MH415 und verschiffte sie zusammen mit 13 in
Spanien gebauten „109“ auf seine Ranch in Big Spring, Texas.“ (1) Der Grund war, das die Filmgesellschaft die Gagenforderungen Mahaddies nicht erfüllen konnten, und er so Eigentümer wurde.
2024 erwarb Georg Raab das Flugzeug.
Quelle „Flying Legends GmbH Text und Bilder : Wolfgang Müller