What If                                                                        


Haunebu II von Squadron Models

Squadron Models Haunebu II in 1:72

 

Historisches

Ende Januar 1946, Wismar

Die Stiefel von Oberstleutnant Carl-Friedrich zu Landtschaden hinterließen Abdrücke im frisch gefallenen Schnee, der sich über das Gelände des Dornier-Werkes gelegt hatte. In der klaren Luft hing der Geruch seiner Eckstein, an der er alle paar Schritte zog.

Diese Nacht war etwas Besonderes.

Rauchen verboten!“ herrschte ihn der Sturmmann an, der an der kleinen Tür neben dem Rolltor zur Halle IV, die gut getarnt in das Werksgelände gebaut war, Wache hielt. Sein Zeigefinger schnellte von der Maschinenpistole zum deutlich an der Wand erkennbaren Verbotsschild. Landtschaden nickte kurz, trat dann die Zigarette auf dem Boden aus und betrat die Tür, die der Sturmmann misstrauisch öffnete, nachdem ihm Landtschaden seine Legitimation gezeigt hatte.

Im Schein der wenigen Flutstrahler unter dem Hallendach stand sie da, majestätisch im Halbdunkel der Halle ruhend, das Licht im Einstiegsschacht leise pulsierend im Takt des Thule-Kraftwerks, und wartete auf ihren ersten Einsatz: die Haunebu II, das brandneue Dornier-Stratosphären-Rundflugzeug, allen anderen Fluggeräten von Freund und Feind weit überlegen.

Jetzt konnte Landtschaden wieder an den Sieg glauben.

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So oder so ähnlich hätte die erste Begegnung von Pilot und Fluggerät ausfallen können, hätte es dieses mehr als esoterische Fluggerät tatsächlich gegeben.

 

Aber was ist eigentlich eine Haunebu?

Eine Suche mit Google verschafft einem grob zusammengefasst folgenden Überblick:

Ausgehend von Beobachtungen des Försters Viktor Schauberger, der von still verharrenden Forellen in schnell dahinfließenden Gebirgsbächen fasziniert war, versuchte er angeblich eine neue Art der Antriebsenergie zu finden, die nicht auf von Deutschland zu importierende Rohstoffe angewiesen war. Das Resultat soll die so genannte „Glocke“ oder auch „Repulsine“ gewesen sein, ein mysteriöser Apparat, der durch Quecksilber, das innerhalb eines Vakuums mithilfe von Magnetfeldern in Rotation versetzt wurde, Antigravitationskräfte entwickeln sollte, welcher als Antrieb für diskusförmige, schwer bewaffnete Kampfflugzeuge dienen sollte – die so genannten Reichsflugscheiben, auch Haunebus bezeichnet, benannt nach einem seltsamen Ort namens Hauneburg.

 

 

Fazit

Squadrons Haunebu II ist trotz des stolzen Preises von ca.100 € ein absoluter Hingucker. Ob man dieses Modell häufiger auf Ausstellungen bewundern wird, wage ich jedoch zu bezweifeln, denn einerseits steht der doch üppige Preis im Raum, andererseits werden sich Freunde unseres Hobbys, die den Modellbau „ernsthaft“, sprich: streng nach historischen Vorbildern orientiert, betreiben, eher weniger an ein so esoterisches Sujet wagen. Hinzu kommt, dass dieses Modell zwar eine helle Freude zu bauen ist, andererseits aber doch geradezu nach ein paar zusätzlichen Details schreit, gerade was den Kommandostand angeht. Gerade diese zusätzlichen Details ließen bei mir den Bau recht langwierig werden, da ich sowohl die Gurte als auch die Instrumentendecals und die gesamte Beleuchtung erst bestellen musste… alleine das Warten auf den Batteriehalter zog sich vier Wochen hin. Auf der anderen Seite begeistern die fantastische Passgenauigkeit, das Design und letztlich auch die imposante Größe des Modells.

 

Alles in allem ist die Haunebu II allerdings ein lohnendes Modell, das fertiggestellt für die oben genannten Dinge mehr als entschädigt. Und wenn die Haunebu II auch nie so zahlreich auf Ausstellungen zu bewundern sein wird wie beispielsweise Spitfires oder BF 109s… wer zeigt denn mal so was Abgefahrenes?

 

© 2018 Thore Mießen, Bremer Modellbauclub

 

 


Messerschmitt Me 163A kurz vor der Erprobung in einer Bunkeranlage tief unter einen Berg irgendwo im Harz...

Letzte Startvorbereitungen vor einem der ersten Erprobungen dieser legendär gefährlichen Maschine.

 

Bausatz Me163A und Scheuchschlepper  ist von Special Hobby

 

Dioramabasis ist von Uschi van de Rosten, der Rest aus Resten zusammengewürfelt.

 

Maßstab 1:72                                                                                                                                                   Erbauer: Michael Wohltmann


Diverse Modelle von Michael Adam:

Diese Modelle haben es leider nicht in die Realität unserer oder anderer Luftwaffen geschafft ,aber man kann ja träumen.Schwerpunkt ist die deutsche Nachkriegsmarinefliegerei.



Aradowerkstätten November 45 :

Erprobung Arado Ar 234 C3 mit V-1 Huckepack 


Maßstab 1:72 ,Bausatz Dragon ,Base Uschi van der Rosten ,alles weitere Scratchbau


Erbauer : Michael Wohltmann


BAE TSR 2 in Grüngrautarnung

Wenn die Maschine denn in Serie gegangen wäre ,hätte sie so ausgesehen .

Bausatz Airfix ,diverse Zurüstsätze von CMK und Eduard ,

Maßstab 1:72

Erbauer : Michael Wohltmann