Dioramen


What the ... is this and where is my Spitfire!!!!!

Ein Diorama um dieses etwas unbeliebtere Flugzeug namens Vought Sikorsky V-156 -B1 Chesapeake. Das Modell stammt von Special Hobby, hat Decals einer englischen Version von Xtradecal erhalten und ist im Maßstab 1:72.

Der Schuppen ist aus Resin und stand schon lange bei mir ungenutzt rum, hier habe ich mit diversen Alterungstechniken( hauptsächlich AK Weathering Pencils) gearbeitet. Auch hab ich das erste, aber bestimmt nicht letzte Mal mit einer Styrodurplatte gearbeitet, klappte gut!!

Die Tilly ist aus dem Airfix Dioramen Set der Rest aus den Restekisten


Winter is coming....."

Nach etwa 3-monatiger Bauzeit ist mein Diorama eines etwas heruntergekommenen Flugplatzes in den Tiefen der sowjetischen Tundra im Spätherbst des Jahres 1972 fertig geworden.

Zu der neuen Mig 21 von Eduard gesellt sich die Mil Mi 24 A von Zvesda und einer der Schwerlaster von Takom. Die Basis entsteht aus ausdruckbaren Platten und Gebäuden  Von Model Railway Scenery. Darüberhinaus gibt es hervorragende Lasercutbausätze der gleichen Firma, z.b. der Zaun, die Kisten und Kartons . Geländematerial aus dem Eisenbahnbereich sorgen für Laub und Flora. Insgesamt mein erster Ausflug zu einem großen Diorama, hat einen Riesenspaß gemacht. Es wird sicher noch einiges folgen

Erbauer Michael Wohltmann


Sikorsky HOS3S-1 1:48

Entwickelt aus der Sikorsky S-51, die schon Anfang 1946 ihre zivile Zulassung bekam, verbreitete sich dieser frühe Hubschrauber auch schnell in verschiedenen Versionen bei allenTeilstreitkräften der USA und später auch im Ausland, u.a. wurde sie als 'Dragonfly' auch von Westland in GB in Lizenz gebaut.
Die hier gezeigte Variante HO3S-1 ist die (Seenot-) Rettungsversion, die bei US Navy und US Marines im Einsatz war.
Trotz im Vergleich zu modernen Hubschraubern sehr bescheidener Leistungsfähigkeit waren die Sikorskys zuverlässige und äußerst willkommene 'Arbeitstiere' (die HO3S-1 hatte vielleicht nicht nur aufgrund der Bezeichnung den Spitznamen 'Horse'), so retteten diese Hubschrauber beispielsweise im Verlauf des Koreakriegs buchstäblich Hunderte von Piloten - sowohl an Land als auch auf See.

Aus dem AMP Bausatz lassen sich vier verschiedene Hubschrauber bauen - zweimal USMC in Gloss Sea Blue und zwei Navy-Versionen, eine ebenfalls in Blau und die andere in Gelb.
Ich habe mich für die 'Southern Comfort' der Marines entschieden, u.a. weil ich von dieser Maschine ein recht brauchbares Foto zur Hand hatte ( Squadron/Signal "The Air War over Korea", Seite 96)
Der Bausatz kommt in typischer, aber gehobener 'short run'-Manier daher - also ohne Positionierungsstifte, mit teilweise sehr guten, teilweise aber auch sehr rudimentären Teilen. Etwas bessere Klarsichtteile hätten den großflächigen Verglasungen des Modells gut getan.
Mitgeliefert werden ein kleiner, aber nützlicher Ätzteilsatz und ein Bogen mit Masken für die Cockpitfenster (sehr praktisch).
Der gesamte Vorderrumpf ist aus Klarsichtmaterial und wird kurz vor dem Rotoraufbau an den Restrumpf angesetzt, was die Bearbeitung sehr vereinfacht.
Beim Verbinden dieser beiden Komponenten ist ein wenig Sorgfalt angebracht, da es keinerlei Führungen oder Stabilisierungen gibt; die Passung ist aber im Prinzip gut. Ich habe hier mit eingepassten Schottwänden gearbeitet, die eine sichere Verbindung garantieren.

 

Erbauer Ingo Degenhardt